Rückblicke auf die Konfifreizeit

  • Die Konfusfahrt war nicht langweilig.
    Ich fand gut, dass man so viel über die Perlen des Glaubens geredet hat
    und über alles Gute und Schlechte im Leben nachgedacht hat.
    Ich fand auch das Abendprogramm immer unterhaltsam und dass man von
    den Kleingruppen und den Zimmeraufteilungen neue Freunde kennengelernt hat.
  • Ich fand die Konfusfreizeit gut, weil es witzig war man neue Freunde gefunden hat.
    Das wir in Kleingruppen gearbeitet haben und auch Freizeit hatten war auch gut.
    Am emotionalsten fand ich, als wir die schwarze Perle bearbeitet hatte
  • Wenn ich an die Konfirmandenfreizeit denke, dann vermisse ich die Zeit
    mit den Leuten und neuen Freunden dort.
    Die Disco am Schluss der Freizeit war sehr lustig.
  • Wenn ich an die konfirmandenfreiteit denke, dann fand ich gut
    das man nie Langeweile hatte und immer was zu tun hatte .
    Außerdem fand ich gut das man immer etwas in kleinen Gruppen gemacht hat
    und nicht alles auf einmal.
    Doof war nur das man erst so spät ins Bett gekommen ist.
  • Wenn ich an die Konfifahrt zurückdenke, fallen mir sofort einige lustige Momente ein. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit den ganzen Leuten ,von denen ich nicht mal alle kannte, etwas zu unternehmen . Auch die Zusammenarbeit mit den Teamern hat mit gut gefallen.
    Es war ein tolle Woche, wo jeder eine Menge Spaß hatte .
    Am Besten fand ich die Arbeit in den Kleingruppen . Dort konnte man über alles sprechen und hat eine Menge zsm geschafft.
    Am Ende wollte man garnicht mehr weg , weil man alles so toll fand .
    Selbst das Essen war meistens gut essbar.
    Ich werde diese Fahrt wohl nie vergessen ….

 

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Bergen-Belsen

Schon das vierte Mal sind wir im September  mit Konfis nach Bergen-Belsen gefahren. Wir haben uns ein paar Tage vorher schon einmal getroffen um uns gemeinsam vorzubereiten auf den Besuch der Gedenkstätte.

Am 9. September sind wir dann gemeinsam von Wittlohe aus gestartet.  Wir wurden wieder sicher von Uwe Roggatz mit dem Bus zuerst zum Ankuftsort der  KZ-Häftlinge gefahren. Hier steht noch heute ein Waggon mit dem die Menschen zu diesem Ort gebracht wurden. Auf dem Boden sind zwei unterschiedliche Gitterquadrate augezeichnet. Er macht deutlich wieviel Platz den Menschen zugestanden wurde. Wir haben uns in diese Quadrate gestellt und versucht uns einzufühlen wie sie sich gefühlt haben müssen. Es ist unvorstellbar für uns, dass Menschen ihre Heimat plötzlich verlassen müssen. Sie dann in einen Waggon gesperrt werden und nicht wissen wo sie ankommen. Die Reise dauerte oft viele Tage. Tage die die Menschen in dem Waggon waren, ohne ihn zu verlassen. Es gab keinen Halt um eine Toilette aufzusuchen…  Frische Luft gab es nur durch schmale Luftschlitze.  Es gab auch keinen regulären Fahrplan für diese Züge, das hieß jeder andere Zug hatte Vorfahrt. Nach der Ankunft mussten die Menschen noch 6 km bis zum KZ laufen. Und all dies war erst der Anfang einer unvorstellbaren schrecklichen Zeit für jeden einzelnen von ihnen

Wir haben uns die Ausstellung angesehen , das Lagergelände und das Friedhofsgelände. Es gab viel zu sehen, obwohl von den ursprünglichen Gebäuden nichts mehr steht.

Wir alle, auch die Teamer, trafen uns mit vielen Eindrücken und Gefühlen im Gepäck im Haus der Stille. Jeder/Jede hatte dort die Gelegenheit auf einem Zettel zu notieren was er oder sie vor Gott bringen möchte. Die Zettel wurden alle auf dem Altar dort abgelegt und wir entzündeten eine Kerze.

Dann trafen wir uns im Kreis um den Altar herum und beteten gemeinsam das Vater Unser.

Zum  Abschluß fuhren wir noch ein kleines Stück um gemeinsam bei einem kleinen Imbiss über den Tag zu sprechen.  Gegen 16.00 Uhr waren wir zurück mit vielen Bildern und Gefühlen im Gepäck.

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Konfis fahren mit der Zeitgeschichtlichen Werkstatt nach Berlin

Schon im Juni fand diese tolle Fahrt statt.

 

Berlin – eine Informationsreise für Jugendliche der zeitgeschichtlichen Werkstatt Wittlohe

Die zweite Fahrt mit Jugendlichen der zeitgeschichtlichen Werkstatt Wittlohe wurde durchgeführt, um bei den Jugendlichen ein Gespür für Ungerechtigkeit und Gerechtigkeit in der Gesellschaft zu wecken. Diese Informationsfahrt soll die Jugendlichen nachhaltig dazu animieren, ihr Verhalten und auch das Verhalten von Menschen in ihrem Umfeld zu reflektieren. Ich denke, das haben wir mit dieser Fahrt in die Bundeshauptstadt, der Stadt des politischen Geschehens, erreicht.

Am Mittwoch, den 07. Juni ging´s los. 16 Jugendliche der St. Jakobi Kirchengemeinde, sowie zwei Betreuerinnen und zwei Betreuer, haben sich auf Einladung des MdB Herbert Behrens, bekannt aus seiner Arbeit als Vorsitzender des Untersuchungsausschusses des Bundestags zum VW-Abgasskandal, auf den Weg nach Berlin gemacht.

Die Anreise erfolgte mit dem Zug, so dass wir gegen 14.00 Uhr in Berlin angekommen sind. Als erstes stand der Bundestagsbesuch mit anschließender Kuppelbesichtigung des Reichstagsgebäudes auf dem Programm.

Zudem haben wir den Bundesrat besichtigt und ein Informationsgespräch mit einem der Mitarbeiter des Hauses geführt. Weitere aufschlussreiche Informationsgespräche hatten wir während unseres dreitägigen Aufenthaltes einige. Im Gesundheitsministerium und in der Rosa-Luxemburg-Stiftung wurden wir über die dort stattfindende Arbeit informiert. Zweimal trafen wir uns mit dem zur Reise Einladenden, Herrn Herbert Behrens aus Osterholz. In einem der Gespräche mit MdB Behrens, berichtete er uns über seinen politischen Werdegang, sowie seine Motivation, sich aktiv für Verbesserungen in der Politik einzusetzen. Im zweiten Gespräch im Karl-Liebknecht-Haus, der Parteizentrale der Linken, sprach MdB Behrens über die wechselvolle Geschichte der Partei die LINKE und deren Vorgängerparteien.

Freitag, der 09. Juni, unser letzter Tag in Berlin, war geprägt durch das Besuchen von Orten expliziter Erinnerungskultur. Zuerst besuchten wir das Holocaustdenkmal für die ermordeten Juden Europas und nach einer Mittagspause dann die Ausstellung Topografie des Terrors, die Jugendlichen sprachen eher von der Kammer des Schreckens, die sich mit den Überwachungs- und Kontrollorganen der Nationalsozialisten beschäftigt, und deren grausames Tun dokumentiert.

Auf der Rückfahrt aus Berlin gab es unter den Teilnehmer_Innen dann reichlich Gelegenheit, sich über die unschätzbaren Vorteile des Lebens in der demokratischen Gegenwart unseres Landes zu freuen.

Kira Georg

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Vater Unser

Nach den Ferien geht es mit viel Energie wieder weiter im Konfus. Wir haben uns mit dem Vater Unser auseinandergesetzt.

Zuerst ging es darum fest zu stellen wie ein Gespräch funktioniert. Ich möchte meinem Gegenüber etwas sagen. Wenn es Störungen kann der andere mich aber nicht , oder nur schwer, verstehen. Das haben wir lautstark ausprobiert im Gemeindehaus. Wir waren bestimmt weit zu hören!

Danach ging es in die Kirche. Dort gab es ein Zwiegespräch zwischen einer Betenden (Judith) die das Vater Unser sprach und einer Stimme (Pastor Timme) die immer wieder kritische Fragen stellte. Die Konfis suchten die Person  zur Stimme. Sie war aber nicht zu finden. Pastor Timme hatte sich oben rechts im Kirchenschiff hinter die Balustrade gelegt!

Im Anschluss bekamen alle ein Arbeitsblatt mit Fragen zu den einzelnen Zeilen des Gebetes. Die Konfis verteilten sich in der Kirche um dieses Blatt zu bearbeiten. Es wurde mucksmäuschenstill in der Kirche.

Im Abschlußgespräch sagte ein Konfirmand: Ich wußte gar nicht das soviel in dem Vater Unser steckt!

Schools out

Ausnahmsweise trafen wir uns an einem Mittwoch zum Konfus. Es war der letzte Schultag und alle freuten sich auf die Ferien. An diesem Tag haben wir nicht gearbeitet. Das schöne Wetter lockte uns in den Pfarrgarten. Dort wurde zuerst gesungen.

Im Anschluß wurden Spiele in zwei Teams gespielt, es wurde mit viel Spaß versucht gemeinsam ein Ziel zu erreichen.

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Mit einem leckeren Eis klang der Nachmittag aus. Gemeinsam wurde das Segenslied gesungen und alle verabschiedeten sich in die Ferien.

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Übernachtung der Konfirmanden

Schon am nächsten Tag trafen gegen 17.00 Uhr die Konfirmanden wieder in Wittlohe ein, um sich gegenseitig kennen zu lernen und mit Spiel und Spass gemeinsam zu übernachten.

Es wurde viel gesungen und gespielt. Der Kirchturm wurde von allen, die sich trauten, bestiegen. Nach einem  gesungenen Tischlied  (Fill my cup…) wurde gemeinsam gegessen.

Später ging es zum Chaosspiel in die Kirche. Hier galt es in Kleingruppen verschiedene Aufgaben zu erledigen.  Es gab z.B. Rätsel zu lösen und ein Schubkarrenrennen im Mittelgang,   Es war laut, lustig,anstrengend und chaotisch und hat allen Spaß gemacht.    Im Anschluß teilte sich die Gruppe. Eine große Gruppe machte eine Nachtwanderung, durch Wittlohe und Stemmen, und die anderen setzten sich an den Feuerkorb und machten sich frisches Popcorn.  Der Abend klang gegen Mitternacht mit einer Andacht von Kira und Jule, in der nur durch Kerzen erleuchteten Kirche aus.

Der nächste Morgen begann mit einem gemeinsamen Frühstück, natürlich erst nach dem gemeinsam gesungenem Tischlied. Die Übernachtung endete mit gemeinsamen Singen und Spielen.